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Gehaltssteigerung bei Jobwechsel

Alles was Sie über die Gehaltserhöhung wissen müssen.

Wie viel mehr Gehalt ist beim Stellenwechsel drin? Wie sehen gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Gehaltsverhandlung beim Jobwechsel aus? Und worauf sollten Bewerber beim Vorstellungsgespräch generell achten? Antworten finden Sie in diesem Beitrag.

Neuer Job = Neues Gehalt:
Beschäftigte können bei einem Jobwechsel eine deutliche Gehaltssteigerung rausholen. Natürlich hängt die Höhe des Gehaltssprungs von vielen Faktoren ab. Im Schnitt sollten aber fünf Prozent mehr drin sein - und so funktioniert es!

Gehaltssteigerung beim Jobwechsel: Spanne reicht bis zu 20%

Zwei Drittel der Arbeitnehmer. Innen in Deutschland würden ihren Job nur dann wechseln, wenn sie mindestens 11% mehr Gehalt bekommen. Im Schnitt sind 5% mehr Gehalt drin- die Spanne reicht aber von 3 bis 20%. Die Höhe des Gehaltssprungs hängt von vielen Faktoren ab: Alter, Berufserfahrung, Qualifikationen, Branche und vom bisherigen Gehalt. 

Die eigene Qualifikation spielt eine große Rolle. Es gilt: je besser ausgebildet bzw. je höher qualifiziert und spezialisiert Sie sind, desto mehr verdienen Sie. 

Mehr Geld im neuen Job: So funktioniert es!

Unmöglich ist bei Gehaltsverhandlungen nichts. Sie können selbst einen großen Beitrag zum Erfolg leisten. Dafür müssen Sie folgende Punkte beachten:


Vorab-Recherche

Ganz sicher wird es beim Bewerbungsgespräch um Ihre konkreten Gehaltsvorstellungen gehen. Recherchieren Sie dafür zuerst Ihren aktuellen Marktwert. Ein großer Gehaltssprung sollte aber nie im Vordergrund Ihrer Argumentation stehen. Wenn Sie den Job wollen, sollte Ihre Haltung immer sein: Sie wollen den Job bei dieser Firma wegen der Herausforderung und den großartigen Perspektiven. Nicht wegen des Geldes! Arbeitgeber: innen suchen schließlich intrinsisch motivierte Teamplayer.


Machen Sie das Eröffnungsangebot

Sie sollten im Bewerbungsgespräch die Initiative ergreifen. Machen Sie das Eröffnungsangebot - und das immer etwas höher, sodass Ihnen Verhandlungsspielraum bleibt. Was dabei psychologisch wirkt, ist der sogenannte Anker-Effekt. Es lässt sich nachweisen: Wer das Startangebot macht, landet am Ende näher an seinem Ziel.


Nennen Sie eine konkrete Zahl

„63.550€“ statt „60.000€“ Jahresgehalt. Dir Krumme zahl signalisiert Ihrem Gegenüber, dass Sie genau wissen, was Sie wert sind.


Seien Sie selbstbewusst

Liegt das Gehaltsangebot deutlich unter Ihren eigenen Vorstellungen? Rückzug! Wenn Sie jetzt akzeptieren, machen Sie sich unglaubwürdig. Sagen Sie daher ruhig, dass das deutlich unter Ihren Vorstellungen liegt und dass Sie Bedenkzeit brauchen.




Niemals über das Gehalt lügen

Wenn Sie bislang zu wenig verdient haben, dann kommunizieren Sie das offen. Sie sollten aber auch belegen können, warum Sie Ihr bisheriges Gehalt für ungerechtfertigt empfinden.